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IHR LANDSTYLE MAGAZIN

Kalender Windeck

     

     

Der Windeck Kalender 2019

Preis: 14,90 €
inkl. 19% MwSt.

Erleben Sie die Natur in ihrer ganzen Schönheit: vier Jahreszeiten im Windecker Ländchen im A3-Format.
12 Monate voller großformatiger Fotos von iMAG-Fotograf Jiri Hampl auf hochwertigem Kalenderpapier, ein modernes Kalendarium und überraschende Fotoperspektiven garantieren Monat für Monat neuen Bildgenuss auch über mehrere Jahre.

Erhältlich bei:
Buchhandlung Schlösser, Windeck-Rosbach
Tourismus Windecker Ländchen e.V., Windeck-Schladern
Buchhandlung Joest, Windeck-Dattenfeld
Windrose Buchhandlung, Eitorf

• Format 42x29 cm
• mit Foliendeckblatt & Deckblatt
• Papier in Bilderdruckqualität
• stabile Rückwand mit Drahtbindung
• in exklusiver Kleinserie gefertigt

Lago di Garda


Foto: Jiri Hampl

 

Lago di Garda

Kein Urlaubsziel erfüllt die deutschen Klischeevorstellungen vom Dolce Vita besser als der Gardasee. Den der „Lago di Monaco“, wie ihn die Süddeutschen bescheiden nennen, bietet so gut wie alles, was man sich für den Urlaub wünscht: angenehmes Klima, in dem Palmen, Oliven und Zitronen gedeihen; klares Wasser, das jede Menge an Sportmöglichkeiten und Vergnügen ermöglicht, Berge zum Wandern oder Mountainbiken und abends kulinarische Erlebnisse mit Fisch aus dem See und Wein aus dem Süden.

Dabei ist der Gardasee gar nicht so „typisch italienisch“, wie man annimmt. Besonders der Norden stand lange Zeit unter österreichischem und deutschem Einfluss und steht es in gewissem Sinne immer noch. Um 1900, in der Zeit der Belle Époque, war der Gardasee ein mondänes Urlaubsziel der habsburgischen Bourgeoisie. In dieser Zeit sind die luxuriösen Hotels, Palazzos und Gärten entstanden, die heute das Bild von Orten wie Riva, Gardone und Salò prägen. Sogar die Palmen, die so sehr zum mediterranen Landschaftsbild gehören, stammen ursprünglich aus Nordafrika und wurden erst in dieser Epoche gepflanzt.

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Kolumne Reise

Du kannst nur so viel
haben, wie du tragen kannst

Immer wieder höre ich, wie Menschen über ihre Arbeit und ihr Geld reden. Immer wieder höre ich, wie Menschen über Beziehungen und ihr Leben klagen. Jeden Tag der gleiche Alarmton des Weckers. Jeden Tag der gleiche Geschmack beim Frühstück. Jeden Tag die gleichen Schritte zur Arbeit. Jeden Tag die gleichen Menschen. Jeden Monat die gleiche Zahl auf dem Konto. Und es wird nicht mehr, auch nicht an Erfahrungen. Und es bleibt nichts übrig, auch nicht an Erinnerungen. Der Wirtschaft geht es gut damit, aber mir auch? 

Eigentlich geht es uns verdammt gut. Wir haben alles, was wir brauchen, und noch mehr: ein Dach über dem Kopf, eine große Auswahl an Lebensmitteln und materiellen Dingen, freie Bildung, Arbeit, Sozialleistungen, Frieden uvm. Und trotzdem sind viele unzufrieden. Etwas fehlt. Genau das, was Reisende erleben: Abenteuer, neue Eindrücke und das Gefühl, lebendig zu sein. 

Das Besondere beim Reisen ist, dass man tatsächlich mehr zu sich selbst findet. Man nimmt die Außenwelt, aber auch sich selbst viel intensiver wahr. Es kehrt mehr Ruhe und Gelassenheit ein, aber auch die Kraft, alles schaffen zu können. Nicht jede Situation ist angenehm und man kommt an seine Grenzen. Man verlässt seine Komfortzone und genau dadurch erlebt man Freude, Glück, Dankbarkeit, aber auch Trauer und Sehnsucht viel stärker. Jeden Tag lernt man neue Menschen kennen, die einen prägen und weiterbringen. Man lernt schnell, bei wem man sich wohlfühlt und wem man vertrauen kann und wem eben nicht. Viele Entscheidungen werden mit dem Bauch und nicht mit dem Kopf gefällt. Eine große Lehre fürs Leben, denn wenn uns eine Entscheidung glücklich macht, kann sie im Endeffekt nicht so falsch gewesen sein, oder? 

Außerdem trifft man auf fremde Kulturen, atemberaubende Landschaften und ungewöhnliche Tiere, die man nur aus Büchern kennt. Vor Ort lernt man das Leben anderer kennen und sieht, dass die Menschen, die wenig haben, oftmals die glücklicheren sind. Gleichzeitig schätzt man sein eigenes Leben mehr und einem wird bewusst, in was für einem „Luxus“ man lebt. Aber auch, auf was für einem wunderschönen Planeten. Denn kein Foto oder Video kann hergeben, wie es ist, wenn man zum ersten Mal in die Tiefe der Meere eintaucht, zum ersten Mal auf der Spitze eines Vulkans steht, oder zum ersten Mal mit wilden Tieren in Berührung kommt. Diese Bilder bleiben nicht auf der Kamera, sie bleiben im Kopf.

Der Entschluss, auf Reisen zu gehen, ist ein großer. Egal ob man für paar Monate, für ein Jahr oder für immer verreist – man muss auf  Einiges verzichten. Beim Reisen kann man nur so viel haben, wie man tragen kann. Und ist oft viel glücklicher damit. Und selbst wenn man feststellt, dass es nichts für einen ist, hat man einen großen Schritt gewagt und wird erkennen, dass es im Leben darauf ankommt, sich in erster Linie glücklich zu machen. Ich könnte hier noch viel mehr über das Reisen schreiben, aber am besten ist, man macht seine eigene Erfahrung. Es ist nicht so schwer, wie man es sich vorstellt. Das Einzige, was schwer werden kann, ist das Zurückkommen

von Janika Hampl

maro-Kochschule


maro Kochschule

Wir werden oft gefragt: „Kochschule? Ist das wie Unterricht?“ Und „Ich kann schon kochen, mache ich jeden Tag. Das ist bestimmt langweilig“ oder „Ich kann überhaupt nicht kochen, da blamiere ich mich bestimmt“, hören wir ebenso häufig.

„Kochschule“ ist vielleicht nicht die richtige Beschreibung für unser Kochevent. Gemeinsam kochen in einer gemütlichen, entspannten Atmosphäre, mit Gleichgesinnten einfach mal etwas Neues ausprobieren. Manchmal liegt der Schwerpunkt auf der Kochtechnik, den kleinen oder großen Kniffen, den besonderen Gerätschaften, die einem die Arbeit erleichtern. Manchmal verarbeiten und bearbeiten wir ausgesuchte Zutaten, um ein besonderes und außergewöhnliches Genusserlebnis zu erzielen und gerne gehen wir auch ungewöhnliche Wege.

Aber immer stehen der Spaß am gemeinsamen Erarbeiten der Genüsse und die Geselligkeit im Vordergrund. Unsere Kochtermine haben jedes Mal ein anderes Thema, z.B.: Abend für den Fleischliebhaber, Ganz/s anders, Kölsche Tapas und Fingerfood, Schnelle Alltagsküche, Wilde Zeit…

Immer kochen wir mehrere Gänge, die wir dann gemeinsam an einer großen Tafel verspeisen. Und meistens sitzen wir hinterher noch gemütlich bei einem Absacker oder Espresso zusammen und lassen den Abend mit Küchengeschichten ausklingen.

Marcus Zimmermann

www.maro-einbaukuechen.de