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Darüber hinaus setzen wir beim Besuch unsererer Website keine Cookies sowie Analysedienste ein.  

 

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Sie haben als Nutzer das Recht, auf Antrag eine kostenlose Auskunft darüber zu erhalten, welche personenbezogenen Daten über Sie gespeichert wurden. Sie haben außerdem das Recht auf Berichtigung falscher Daten und auf die Verarbeitungseinschränkung oder Löschung Ihrer personenbezogenen Daten. Falls zutreffend, können Sie auch Ihr Recht auf Datenportabilität geltend machen. Sollten Sie annehmen, dass Ihre Daten unrechtmäßig verarbeitet wurden, können Sie eine Beschwerde bei der zuständigen Aufsichtsbehörde einreichen.

 

Löschung von Daten

Sofern Ihr Wunsch nicht mit einer gesetzlichen Pflicht zur Aufbewahrung von Daten (z. B. Vorratsdatenspeicherung) kollidiert, haben Sie ein Anrecht auf Löschung Ihrer Daten. Von uns gespeicherte Daten werden, sollten sie für ihre Zweckbestimmung nicht mehr vonnöten sein und es keine gesetzlichen Aufbewahrungsfristen geben, gelöscht. Falls eine Löschung nicht durchgeführt werden kann, da die Daten für zulässige gesetzliche Zwecke erforderlich sind, erfolgt eine Einschränkung der Datenverarbeitung. In diesem Fall werden die Daten gesperrt und nicht für andere Zwecke verarbeitet.

 

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Design Post

 
Foto: Constantin Meyer

Design Post

In nächster Nähe zum Bahnhof Köln Messe/Deutz stehen seit mehr als hundert Jahren sieben denkmalgeschützten Dreigelenkbogenhallen, in denen früher Postpakete sortiert und mit Postzügen abgeholt wurden. Nach aufwändigen Modernisierungs- und Verglasungsarbeiten im Jahr 2005 erstrahlen die historischen Hallen in neuem Glanz und beherbergen in einmaliger Atmosphäre mehr als dreißig internationale Premiumhersteller aus den Bereichen Möbel, Leuchten und Textilien. 

DIE GRÜNDUNG

Die beiden niederländischen Gründer Willem van Ast von Arco und Paul van den Berg von Montis, beide aus der Möbelindustrie kommend, waren in der Branche keine Unbekannten, als sie das erste Mal die Brache der Hallen erblickten. Sie verstanden sofort, welche Möglichkeiten sich hier für ihr Vorhaben boten, und bauten die Hallen zusammen mit dem Niederländischen Architekturbüro
o-drie.nl zu einem modernen, lichtdurchfluteten Ausstellungsgebäude um. Ihre Showroom-Erfahrung haben sie aus ihrer Zeit in Amsterdam mitgebracht, wo sie mit dem PAKHUIS AMSTERDAM schon vor über 30 Jahren ein vergleichbares Konzept erfolgreich umgesetzt haben. 

DAS KONZEPT

Die DESIGN POST versteht sich von Anfang an als Showroom ohne Verkauf. Als verlängerter Arm für den Handel, als Inspirationsquelle für Endverbraucher, als Flaniermaile für Interessierte, als Schnittstelle zwischen Herstellern und Planern ist die DESIGN POST ganzjährig geöffnet. Die Besucher werden von qualifiziertem Personal beraten und dann an den Fachhandel in ihrer Nähe vermittelt, wo die abschließende Beratung und der Verkauf stattfinden. In die Beratung fließt die Erfahrung der drei Hauptbeschäftigten ein: Simone Gotschol aus der Architektur, Volker Streckel, Manager der Design Post, Betriebswirt mit jahrelanger Erfahrung im Möbelhandel, und Frank Kirschbaum, ebenso aus dem Möbelhandel und -Handwerk.

„Wir vermieten die Flächen an Hersteller und unsere Dienstleistung ist die, dass wir das Haus im Sinne unserer Mieterschaft mit Leben füllen“, erklärt Simone Gotschol. „Interessiert sich ein Besucher für ein Produkt, haben wir dazu die nötigen Informationen, Materialmuster usw. Die Besucher gehen ohne jeden Kaufzwang durchs Haus, lassen sich inspirieren, können Probe sitzen oder liegen, alles anfassen und sich jederzeit vom Team die Infos holen, die sie brauchen. So können sie ein Gefühl dafür bekommen, was sie anspricht. Viele kommen mit einer festen Vorstellung, wie das Möbelstück aussehen soll, aber wenn sie sich hier frei bewegen, sehen sie andere Kombinationen und Farbmöglichkeiten und werden inspiriert.“


Foto: Jiri Hampl

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MESSEN

Zur IMM wird das Haus auf den Kopf gestellt. Auf den Flächen der Mieter werden die Neuheiten präsentiert. Danach obliegt es jedem Mieter selbst, wie er sich auf der Fläche darstellt. Die Besucher finden gerade nach der IMM und alle zwei Jahre nach der Büromöbelmesse Orgatec ein neues Inspirationsbild vor und können die Neuheiten aus den Kollektionen kennen lernen. 

Aktuell sind es über dreißig Marken. Deutsche, niederländische, spanische und skandinavische Hersteller mit unterschiedlichen Schwerpunkten zum Beispiel aus den Bereichen Kastenmöbel, Polstermöbel, Licht, Wohntextilien, Sanitär und Akustik.

VIELSEITIGE NUTZUNGSMÖGLICHKEITEN 

Im Haus gibt es über das Jahr verteilt ein Programm, das u.a. über den DESIGN POST Newsletter angekündigt wird (www.designpost.de/de/kontakt/newsletter.html). Die Zusammensetzung besteht aus fachlich ausgerichteten Veranstaltungen für Architekten, Schulungen für Planer und auch Veranstaltungen aus den Bereichen Kunst und Kultur. 

So gibt es z.B. im Frühjahr das Pop-Up Event „Zugvögel“ mit Unikaten und Kleinserien der Mode- und Schmuck-manufakturen – und immer am ersten Samstag vor dem 1. Advent die Veranstaltung „Päckchenalarm“ mit schönen Dingen aus Kunst, Kunsthandwerk, Mode und Kuli-narischem. 

DEMNÄCHST

08.09.2018, 10-16 Uhr – zum Tag des offenen Denkmals: Thema „Entdecke, was uns verbindet“ mit Führungen um 12 und 14 Uhr. 

01.12.2018, 10-20 Uhr – Päckchenalarm: zum achten Mal überwiegend regionale Aussteller mit schönen Dingen u.a. aus den Bereichen Kunst, Kunsthandwerk, Mode und Kulinarischem. Die Besucher werden wieder mal von Matthias Ludwigs im hinteren Bereich der Halle kulinarisch bestens versorgt. 

www.toertchentoertchen.de

06.04.2019, 10-19 Uhr – Zugvögel:

Mode- und Schmuckmanufakturen präsentieren ihre aktuellen Kollektionen und klären über ihre fair hergestellten Produkte auf. 

 

Öffnungszeiten: 

Mo-Di: nur nach Vereinbarung

Mi-Fr: 10-18 Uhr, Sa 10-16 Uhr

Auf Anfrage werden zur Geschichte & Architektur des Gebäudes und zum Thema Design Führungen durchgeführt.

Parkmöglichkeiten direkt im Haus, Zuganbindung Bahnhof Köln Messe/Deutz

Adresse: Deutz-Mülheimer-Str. 22a, 50679 Köln

www.designpost.de

 

Editorial

Nichts ist leichter als Selbstbetrug, denn was ein Mensch wahrhaben möchte, hält er auch für wahr, hat der griechischer Politiker und Redner Demosthenes einmal gesagt. Seitdem sind mehr als 2000 Jahren vergangen und seine Feststellung ist treffender denn je. So bezeichnet manch einer die Nachrichten in den Medien, die ihm nicht passen, als Fake-News. Und man muss gar nicht über den Atlantik schauen – es gibt auch hier Politiker, die den Richtern Anweisungen erteilen wollen: Sie sollten „immer auch im Blick haben, dass ihre Entscheidungen dem Rechtsempfinden der Bevölkerung entsprechen“. Hmm, aber welche Bevölkerung ist gemeint? Die Wutbürger, die Linken, die Roten, die Schwarzen oder wer? Solche Zeiten hatten wir schon, in denen das Recht je nach Bedarf gebogen werden konnte, und das war kein „Vogelschiss“ der Geschichte; kein kleines Malheur, das man am besten schnell vergisst. Denn die Gefahr ist latent vorhanden: Es gibt genug Menschen, die darauf warten, die Uhr wieder zurückzudrehen. 

Wie diese Zeiten aussahen, vergegenwärtigt der Artikel über Ernst Moritz Roth auf Seite 30. 

Unser Hauptthema ist diesmal das Wohnen. Welche Möglichkeiten gibt es, das Leben im Alter einfacher und bei Krankheit erträglicher zu machen, fragt Marcel Engels auf Seite 18. Aber nicht nur Funktionalität ist für das Wohlfühlen zu Hause wichtig, sondern auch das Optische, das moderne Design. Über die neuesten Trends im Bereich Wohnen kann man sich in einer angenehmen, ungezwungenen Atmosphäre in der Design Post Köln informieren, wie Sie ab Seite 20 lesen können.

Dieser Sommer war streckenweise wirklich heftig; ein Vorgeschmack auf die Zukunft, sagen viele Wissenschaftler. Andererseits aber auch schön, besonders jetzt, wo er schon fast vorbei ist. Als kleine Erinnerung an die sonnigen Tage möchten wir Sie in unserem Bericht über den Lago di Garda einen Hauch von Dolce Vita spüren lassen.

Jetzt aber genug geredet! Schlagen Sie das neue Heft auf und haben Sie viel Spaß beim Lesen!

Jiri Hampl

Herausgeber

Dirk Diederich


Dirk Diederich

Einrichtung ist nicht eine Frage des Geldes, sondern des Geschmacks.

Es ist eine Geschichte von vielen. Sie begann vor etlichen Jahren mit der Suche nach zwei Lämpchen für den Flur, die eine Kundin zu Dirk Diederich nach Wissen führte. Zurück kam sie mit einem ausgeliehenen Tischchen, das sie zu Hause ausprobieren sollte, und der überraschenden Erkenntnis, dass dafür keine Gegengarantie erforderlich war. Das schaffte Vertrauen.

Als Herr Diederich dann einige Zeit später vorbeikam und sie seiner Empfehlung folgte, ihre hübschen Kunstblumen und andere Dekos für kurze Zeit auf den Speicher zu verbannen und stattdessen von ihm mitgebrachte Vasen und Lampen aufzustellen, merkte sie schnell, dass er als Einrichtungsberater sein Fach versteht. Sie war wie berauscht von der veränderten Raumwirkung. Und erfuhr außerdem, wie viel eine Raumfarbe zur guten Laune beitragen kann. Nachdem man nach und nach zusammen das komplette Mobiliar ausgetauscht hatte, kamen die Raffinessen – Tischdecken aus schönem Stoff, ein bisschen Porzellan; Dinge, die nicht jeder hatte. So ging es immer weiter, bis das gesamte Haus vom Keller bis zum ausgebauten Speicher komplett neu eingerichtet war. Aber eingerichtet ist nicht gleich eingerichtet. Jeder Raum bekam eine individuelle Note, von der Tapete über Möbel, Leuchten, Gardinen, Teppiche bis hin zu Bildern und Accessoires. Die Durchblicke von einem Zimmer ins andere harmonisieren miteinander, alles ist stimmig. „Ich kenne niemanden, der so ein feines Farbgefühl hat. Ihm vertraue ich mit geschlossenen Augen“, sagt die Kundin.

„Die Leute trauen sich nicht, sich bei der Einrichtung beraten zu lassen. Aber wenn sie es einmal gewagt haben, bereuen sie es danach keine Minute“, erzählt Dirk Diederich. Einem Kunden etwas aufzwingen, das nicht ins Konzept passen würde, das macht er nicht. Die Einrichtung eines Raumes sieht er als Gesamtkonzept und das muss stimmen. Die Kunden sehen oft nur einen Teil oder einen Ausschnitt. Aber erst wenn alles aufeinander abgestimmt ist, ergibt sich ein Gesamtbild. Vieles muss man ausprobieren. Man stellt eine Lampe, ein Möbelstück hin und lässt es ein paar Tage auf sich wirken. Und wenn es nach zwei Wochen nicht gefällt, wird es zurückgenommen. So wird der Kunde für die Sache sensibilisiert. Das nennt man eine wirklich gute Beratung.

„Es ist ein Unterschied, ob ich zu einem Fachmann gehe, bei dem ich einkaufe, oder zu einem, der mich einrichtet und berät. Im ganzen europäischen Ausland ist eine solche Beratung völlig selbstverständlich – nur in Deutschland nicht, hier sind die Verhältnisse katastrophal.“ Den Kunden erst einmal kennen lernen ist wichtig für Dirk Diederich. “Was ich sehe, muss zum Kunden passen. Ich frage die Leute nach dem Gefühl in dem Raum, um den es geht. Sie können aus dem Gefühl heraus ihre Vorstellung äußern und ich richte mich danach. Ich bin frei davon, alles neu machen zu wollen, lieber versuche ich die alte Substanz zu erhalten, das wirkt authentischer.“

Ihm liegt daran, nicht sich selbst zu verwirklichen, sondern ein Haus oder eine Wohnung so zuzuschneiden, dass es zu den Bewohnern passt. „Ich mache kein Objekt, hinter dem ich nicht hundertprozentig stehen kann. Heute kennt man von allem den Preis, aber nicht den Wert. Bei mir wird Wertigkeit vermittelt.“  (dh)

 

www.dd-einrichtung.de

 

 

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