TENNISHALLE IN EITORF

setzt neue Maßstäbe für den Spielkomfort

Bekanntlich ruft jede Veränderung gleich die Kritiker zu Wort. Über die Erneuerung der Eitorfer Tennishalle, die vor zwei Jahren begann und vor Kurzem abgeschlossen wurde, hört man dagegen nur Gutes. „Grundsätzlich ist die Resonanz bei den Besuchern sehr gut“, bestätigt uns Jürgen Beig bei einer Tasse Kaffee im Restaurant „Top spin“, von dem man auf die darunterliegenden drei Tennisplätze blickt, die in neuem Glanz erstrahlen.

Auf der Suche nach der optimalen Lösung für die Erneuerung der Halle haben sich die beiden Inhaber Walter und Jürgen Beig viele Tennishallen angeschaut und immer wieder Absprache mit dem hiesigen Tennisverein gehalten, bevor er sich für eine zeitgemäße, energiesparende Sanierung entschied.
Der Boden Als Erstes fällt der neue, farbenfrohe Bodenbelag auf: Das Spielfeld in sattem Blau ist umrahmt von kräftigem Orange. Die Erneuerung des Bodens vor zwei Jahren war ein wichtiger Schritt. Man entschied sich für einen Belag, der angenehm weich ist, nicht stoppt und ein leichtes Rutschen ermöglicht wie auf Asche. Das schont die Kniegelenke – ein wichtiger Aspekt für alle Tennisspieler. Diesen Belag darf man nur in Hallenschuhen mit heller Sohle ohne Profil betreten. Die Raumtemperatur Die neue Dunkelstrahlheizung produziert ähnlich wie ein Kaminofen eine langwellige Wärmestrahlung – von oben wird ganzflächig der Boden miterwärmt. Auf dem Dach wurde eine Photovoltaik-Anlage installiert, die mehr Energie produziert als für den Betrieb der Halle, des Restaurants und der dazugehörigen Wohnung nötig ist. Der Strom der Photovoltaikanlage wird komplett ins Netz eingespeist und produziert den Jahresstrombedarf von ca. 40 Haushalten. Durch eine neue Isolierung der Halle geben Wände und Dach im Winter keine Wärme nach außen ab und heizen sich im Sommer nicht auf. So kann man ganzjährig eine angenehm konstante Temperatur erfahren. Das Licht Seit diesem Jahr gibt es auch eine neue LED-Lichtanlage. Die Lichtanforderung für den normalen Spielbetrieb sind
300 LUX, doch die Halle hat sogar
550 LUX bei einer Reduzierung des bisherigen Stromverbrauchs um zwei Drittel. Damit ist sie auch für Medenspiele und Tourniere hoher Spielklassen geeignet. Das Licht ist nicht punktuell, sondern gleichmäßig über den ganzen Platz verteilt. Für dieses optimale Ergebnis sorgen auf jedem Platz zwölf LED-Strahler, die direkt an der Decke befestigt sind und den Spielern die Nutzung der vollen Raumhöhe ermöglichen. Der Spielbetrieb Die Halle ist ganzjährig von 8 bis 23 Uhr geöffnet. Über die Internetseite kann man sich anmelden und ganz unkompliziert Tennisstunden buchen und bezahlen. Das Licht schaltet sich auf jedem Platz auto-matisch drei Minuten vor der gebuchten Stunde an und drei Minuten nach Spielende aus. Einzelheiten dazu erfährt man unter www.tennishalle-eitorf.de. Das Restaurant Was gibt es Schöneres, als nach dem Sport kühle Getränke und Geselligkeit zu genießen? Das griechische Restaurant „Top spin“ ist für seine hervorragende Küche nicht nur bei den Tennisspielern bekannt und daher sehr oft ausgebucht – am Wochenende wird um Reservierung gebeten.